EVA M+E

Arbeitstitel: EVA M+E (Evaluation der modernisierten M+E-Berufe)

Art: Forschungs- und Entwicklungsprojekt

Programm: Gesamtmetall

Beteiligte Personen: Prof. Dr. Matthias Becker (Leibniz Universität Hannover), Dirk Werner (Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.), Prof. Dr. Georg Spöttl (Universität Bremen), Prof. Dr. Lars Windelband (PH Schwäbisch Gmünd)

Laufzeit: 01.01.2020 – 31.12.2021

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Das zentrale Ziel der Studie ist es, Erkenntnisse und Erfahrungen sowie Hemmnisse der Unternehmen bei der Umsetzung der teilnovellierten M+E-Berufe zu identifizieren und zu prüfen, welche weiteren inhaltlichen und strukturellen Änderungen womöglich erforderlich sind. Um die Veränderungen in den Ordnungsmitteln einzuschätzen und empirisch zu überprüfen, werden die veränderter Kompetenzanforderungen an die Mitarbeiter auf der „Shop-Floor“-Ebene und der mittleren Beschäftigungsebene im produzierenden Gewerbe der Metall- und Elektroindustrie genauer betrachtet und analysiert. Da der Prozess der Implementierung der Ergebnisse des agilen Verfahrens noch im vollen Gange ist, soll der Fokus weniger auf einer summativen Status quo-Analyse als vielmehr auf einer formativen Prozessanalyse liegen. Zu verschiedenen Zeitpunkten werden neben dem aktuellen Umsetzungsstand kürzlich bereits umgesetzte sowie geplante Veränderungen betrachtet.

Die Studie soll Empfehlungen liefern,

  • ob gegebenenfalls eine Weiterentwicklung der produktionstechnisch relevanten Berufe bzw. Berufsbilder angestoßen werden sollte – auch über die M+E-Kernberufe hinaus – und mit welchen Schwerpunktsetzungen diese zu verfolgen sind,
  • für die Ausgestaltung der Qualifizierung für die Produktionsarbeit im Zusammenhang mit Industrie 4.0 für Unternehmen und Qualifizierungsstätten,

für Ausbilderinnen und Ausbilder in Unternehmen und Qualifizierungseinrichtungen sowie für Lehrkräfte in beruflichen Schulen für ein „neues Lernen“ und hinsichtlich zielführender Ausstattung.